So langsam aber sicher kommt in "The Walking Dead" alles zusammen – zumindest, wenn man nicht Negan ist – denn Rick hat eine ziemlich große Armee zusammentrommeln können, Tara hat ihm höchstwahrscheinlich von Oceanside und den Waffen erzählt und Carol, Morgan und König Ezekiel sind alle zum Kämpfen bereit. Wir wissen zwar, dass Negans Armee riesig ist und seine Macht reicht weit, aber die andere Seite kämpft um ihre Freiheit und diese Art von besonderer Motivation gibt Negans Gegnern eine faire Chance, dass sie diesen Kampf gewinnen könnten.

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Allerdings ist auch klar, dass nicht immer alles glatt läuft – schon gar nicht in "The Walking Dead" – denn einige der Gemeinschaften schaffen es ja noch nicht einmal, vernünftig zu überleben, mit oder ohne Negan. Da stellt sich dann die Frage, inwiefern sie überhaupt eine Kopf dafür haben, jetzt noch in den Krieg zu ziehen. Wir jedenfalls sind nicht zu überzeugt von Hilltop und solange Gregory dort ist, können wir nicht hundertprozentig sicher sein, was dort eigentlich alles abläuft. Es ist unmöglich, um das richtig einschätzen zu können, denn Gregory ist eine Schlange! Und er bewies das einmal mehr gegen Ende der letzten Folge, als er kaum Interesse zeigte, Jesus zu helfen.

Eines der größeren Ereignisse dieser Episode war die Geschichte von Sasha und Rosita, als sie sich Sashas Ziel etwas mehr nähern konnten: Negan zu eliminieren – egal auf welche Art! Das hieß zunächst, dass sie ihn erst einmal finden mussten und dann zu entscheiden, wie sie vorgehen wollten. Es gab hier allerdings sehr viele Momente, in denen hier nicht allzu viel passierte, um zu diesem Punkt zu gelangen. Das ist das größte Problem mit diesen Folgen! Wir wären vielleicht etwas glücklicher gewesen, wenn man uns statt dieses langgezogenen Aufbaus ein paar Augenblicke mit Rick und dem Rest der Gang gegönnt hätte. War die herzzerreissende Szene mit Enid notwendig? Vielleicht.

Was Sasha allerdings herausgefunden hatte, als sie an ihrem Ausblickspunkt ankam war, dass Eugene wieder mit den Saviorn unterwegs war, was sie wohl für einen Moment darüber nachdenken ließ, dass er sich verändert hatte. Es wäre super gewesen, wenn wir etwas mehr davon zu bekommen hätten, doch stattdessen wurde uns dann eine lange Diskussion mit Sasha und Rosita über Rositas Hintergrundstory geboten, wer sie war und auch, was sie getan hatte. Das war wiederrum sehr schön, etwas von ihrer Vergangenheit und über ihre Gefühle zu erfahren – auch wenn es sich teilweise fast schon wie eine Folge von Survivor anfühlte, wo jemand kurzfristig abgewählt werden muss. Sie beschlossen jedenfalls, für einander da zu sein, was wohl eine gute Idee war, wenn man sich vorstellen kann, was als nächstes auf sie warten könnte.

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Alles in allem waren die letzten 10 Minuten spitze

Das scheint eins der größten Probleme von "The Walking Dead" in dieser Staffel zu sein: Man bekommt ein kleines bißchen an gutem Material geboten, aber das meiste sind dann nur langgezogene Folgenfüller ohne wirkliche Action. Als die Savior Dr. Carson von Hilltop entführten hat das eine Ewigkeit gedauert. Dasselbe gilt für den Ermordungsversuch an Negan.

Wenigstens sahen wir in den letzten zehn Minuten dann, wie Rosita und Sasha versuchten, Eugene zu befreien – obwohl der kein großes Interesse zeigte und man sich sofort fragen muss, was der nun wieder vorhat. Versucht er hier nur sich selbst zu schützen oder glaubt er tatsächlich, dass er dort sicherer ist?

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Ach ja, und dann war da noch die Szene, als Sasha Rosita zurückließ, als sie in das Lager verschwand. Sie wollte, dass Rosita lebt, denn offensichtlich glaubt sie von ihrem Plan, dass das ein klarer Selbstmordversuch ist. Das ist jedenfalls die Realität, der wir hier gegenüberstehen, auch wenn es traurig ist. Und wenn wir dann von dem Cliffhanger ausgehen, können wir nicht mal davon ausgehen, dass Rosita dort wo sie ist überhaupt in Sicherheit ist.

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